Hart kritisiert hat der Vizepräsident des Bundesverbandes Spedition und Logistik (BSL), Walter W. Stork, in Brüssel die deutsche und europäische Steuerpolitik für den Straßengüterverkehr. Die fiskalischen Nachteile gegenüber Konkurrenten in Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden lägen heute bei bis zu 8000 Euro pro Lkw und Jahr, sagte Stork vor Vertretern des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und der Transportbranche bei dem jährlichen BSL-Europatreff am 10. Juli. Zugleich forderte er, die EU-Politik solle "noch viel radikaler und schneller" Wettbewerb auf die Schiene bringen. Dass nur 40 Prozent der Kombi-Züge in Europa pünktlich seien, zeigt nach Storks Ansicht die "ganze Misere". Deshalb müsse die EU den Monopolbahnen endlich "die rote Karte zeigen". Sie hätten "40 Jahre lang bessere Leistung versprochen, jedoch nichts gehalten". (vr/dw)
BSL fordert EU-Steuerharmonisierung
Stork: EU muss schneller für Wettbewerb auf der Schiene sorgen