Der gefährliche "tote Winkel" bei Kfz-Spiegeln soll verringert werden. Einen entsprechenden Richtlinienvorschlag hat die EU-Kommission am 11. Januar in Brüssel vorgestellt. Danach sollen Lkw zusätzlich mit Frontspiegeln und leichte Nutzfahrzeuge mit so genannten asphärischen Spiegeln ausgerüstet werden. In bestimmten Fällen könnten auch Kamera-Monitor-Systeme installiert werden. Der Gesetzentwurf sieht die Neubestimmung der technischen Merkmale von Spiegeln vor. Der für Unternehmenspolitik zuständige EU-Kommissar Erkki Liikanen hält eine EU-einheitliche Lösung für dringend geboten. Studien hätten gezeigt, dass sich häufig schwere Unfälle durch Sichteinschränkung des Fahrers beim Fahrtrichtungswechsel ereignen. Liikanen: "Die technische Fahrzeuggestaltung ist ein Bereich, in dem europäische Normen helfen können, Leben zu retten." (vr/dw)
Brüssel will "toten Winkel" bei Kfz-Spiegeln verringern
EU-Kommissar strebt EU-einheitliche Lösung an