Im Einzelnen, so der Geschäftsführer der BHV, sei festzuhalten, dass der Container der wichtigste Bereich und Wachstumsmotor der Häfen gewesen sei. Nach dem ohnehin schon hohen Vorjahresergebnis (29,48 Millionen Tonnen) legte der Umschlag der Boxen noch einmal leicht auf 30,28 Millionen Tonnen (plus 2,5 Prozent) zu. Seit 1998 sei der Containerumschlag um rund eine Million Standardcontainer (TEU) beziehungsweise rund 60 Prozent angestiegen. Detken stellte ferner fest, dass die Transitverkehre im Jahr 2002 mit rund 5,7 Millionen Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres gelegen haben. Trotz leichter Verluste sei Österreich nach wie vor stärkster Transitpartner der Bremischen Häfen mit einem Gesamtaufkommen von 715.000 Tonnen. Die Tschechische Republik und Ungarn konnten im vergangenen Jahr ihre Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im Seetransit gehörten die Länder Italien, Polen, Dänemark, Norwegen und Russland nach wie vor zu den wichtigsten Ursprungs- und Bestimmungsländern.
Bremische Häfen mit Umschlagrekord
Mit einem Gesamtumschlag von 46,518 Millionen Tonnen (plus 1,1 Prozent) konnten Bremischen Häfen im Geschäftsjahr 2002 ein Rekordergebnis erzielen.