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Bremerhaven will Flugplatz für neuen Hafen schließen

In Bremerhaven soll ein neuer Seehafen für die Windkraft industrie entstehen
© Foto: imago/imagebroker

Neuer Seehafen für die Windindustrie soll 2014 oder 2015 in Betrieb genommen werden


Datum:
21.09.2011
Autor:
Stefanie Nonnenmann
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Bremerhaven. Die Stadt Bremerhaven will ihren Flugplatz Luneort zugunsten eines neuen Seehafens für die Windkraftindustrie schließen. Der Flugbetrieb sei auch aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Hafenprojekt vereinbar, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) am Mittwoch. Die Stadt strebe als Ersatz eine Kooperation mit dem Landkreis Cuxhaven auf dem zivilen Teil des Militärflughafens Nordholz an. Die Schließung von Luneort soll mit der Inbetriebnahme des Hafens 2014 oder 2015 erfolgen.

Auf dem Flugplatz Luneort starten und landen monatlich rund 500 Sport- und Geschäftsflugzeuge. Der neue Seehafen ist für den Umschlag von Windkraftanlagen konzipiert. Die in Bremerhaven umstrittene Schließung des Flughafens wird Grantz zufolge durch ein eigens angefertigtes Gutachten untermauert. Demnach sei auch ein eingeschränkter Flugbetrieb oder eine Verkürzung der bisherigen Hauptstart- und Landebahn nicht möglich.

Der neue vom Land Bremen geplante Hafen für die Windkraftindustrie soll genau in Verlängerung der Startbahn entstehen. Die Piste könne als Verbindungstrasse zwischen dem Hafen und den weiter landeinwärts angesiedelten Firmen der Windkraftindustrie genutzt werden.

In Bremerhaven sind mehrere namhafte Hersteller von Windkraftanlagen ansässig. Sie produzieren Großkomponenten unter anderem für die in der Nordsee geplanten Offshore-Windparks. Die Branche werde in den kommenden Jahren stark expandieren, benötige dafür aber entsprechende Logistikeinrichtungen wie den neuen Hafen.

Eine finanzielle Beteiligung an der seit Jahren defizitären Betreibergesellschaft von Nordholz schloss Grantz aber zunächst aus. Der Landkreis Cuxhaven als Hauptgesellschafter des Airports will Ende 2012 über eine mögliche Stilllegung des Airports entscheiden. (dpa)

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