Bremerhaven. In den nordwesteuropäischen Häfen Rotterdam und Bremerhaven laufen die Vorbereitungen zum Empfang des größten Containerschiffs der Welt, der „Emma Maersk" der dänischen Reederei-Gruppe Maersk, auf Hochtouren. So wird der rund 13.000 TEU tragende und knapp 400 Meter lange Containerriese am Sonntag in Bremerhaven erwartet. „Bei uns ist alles klar für die „Emma Maersk",freut sich Jürgen Holtermann, Geschäftsführer der Bremenports GmbH. Zugleich ist Holtermann äußerst erleichtert. Denn damit der Riese am North Sea Terminal Bremerhaven (NTB) festmachen konnte, musste in der Weser noch ein so genanntes Wendebecken geschaffen werden. Der dafür erforderliche Planfeststellungsbeschluss lag Bremenports allerdings erst vor zwei Wochen vor. Mit gleich zwei Hopperbaggern wurden aus der Weser rund 425 000 m>= Sand entnommen. Dieser kann für ein Großvorhaben im Unterwesenhafen Brake verbaut werden. Die Arbeiten an dem Wendebecken werden im Dezember in einem zweiten Abschnitt fortgesetzt. . In Rotterdam wird der Containerfrachter am Mittwoch kommender Woche erwartet. Dort wird die „Emma Maersk" am APM-Terminal abgefertigt, der zur Reederei-Gruppe Maersk gehört. Die Freude auf die Anreise des größten Containerschiffs der Welt ist in Rotterdam allerdings etwas getrübt worden. Denn seit einigen Tagen führen die Arbeitnehmer auf dem APM-Terminal „Dienst-nach-Vorschrift" durch. Mit diesen Aktionen protestieren die Beschäftigten gegen ein neues Arbeitszeitmodell auf dem Terminal. (eha)
Bremerhaven: „Emma Maersk" kann kommen!
Containerriese wird für Sonntag erwartet: Wendebecken rechtzeitig fertig gestellt