Stuttgart. Bosch-Chef Franz Fehrenbach stimmt seine Mitarbeiter wegen der Wirtschaftskrise auf harte Zeiten ein. Er sehe „äußerst schwierige Herausforderungen“ auf den weltgrößten Autozulieferer zukommen, sagte Fehrenbach der Mitarbeiterzeitung „Bosch Zünder“. Das Stuttgarter Unternehmen sei aber „bestrebt, im Zusammenspiel mit den Arbeitnehmervertretern Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen, um Beschäftigung so weit wie möglich zu sichern.“ Rund 47.000 Mitarbeiter des Konzerns in Deutschland sind in Kurzarbeit oder haben eine verkürzte Wochenarbeitszeit. „Wenn sich abzeichnet, dass es im zweiten Halbjahr keine Bodenbildung gibt, müssen wir den Einsatz der Kurzarbeit überdenken“, sagte Fehrenbach. (dpa)
Bosch schließt Entlassungen nicht aus
Automobilzulieferer stimmt Mitarbeiter auf harte Zeiten ein