Dresden. Die zum Hafenverbund gehörenden Binnenhäfen an der Elbe in Sachsen erwarten nach Verlusten im Vorjahr für dieses Jahr insgesamt ein gutes Ergebnis. Allein im ersten Halbjahr 2006 seien in den drei sächsischen Häfen Dresden, Riesa und Torgau 870.000 Tonnen Güter umgeschlagen worden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 800.000 Tonnen, sagte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe, Detlef Bütow, am Freitag laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur (dpa). Unter dem Dach des Verbundes arbeiten die Häfen in Dresden, Riesa, Torgau, Roßlau (Sachsen-Anhalt) und in den tschechischen Städten Decin und Lovosice. Deutlich zugelegt habe der Containerumschlag, sagte Bütow. Er wuchs von 5300 Containern im ersten Halbjahr 2005 auf 11.800 Container in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Spezialist für den Container-Umschlag sei der Hafen Riesa. Beim Transport per Schiff gebe es noch erhebliche Reserven, sagte Bütow. Die Kapazitäten seien noch lange nicht ausgeschöpft. „Die Situation an der Elbe ist seit dem Hochwasser 2002 nicht rosig“, schätzte der Geschäftsführer ein. Erst 2004 sei mit Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten begonnen worden. Zerstörte Buhnen oder Sandbänke behinderten immer noch die Binnenschifffahrt. (dpa/tz)
Binnenhäfen an der Elbe erwarten gutes Jahr
Güterumschlag in den drei sächsischen Häfen Dresden, Riesa und Torgau im ersten Halbjahr 2006 auf 870.000 Tonnen Güter gestiegen