Bilaterale Arbeitsgruppe soll Alpentransitprobleme lösen

11.03.2002 16:50 Uhr

Wichtigste Probleme: Ökopunkteregelung und Bau des Brenner-Basistunnels

ROM. Italien und Österreich wollen eine bilaterale Arbeitsgruppe einsetzen, die Vorschläge zur Lösung der Alpentransitprobleme vorlegen soll. Dies beschlossen der neue österreichische Verkehrsminister Mathias Reichhold und sein italienischer Amtskollege Pietro Lunardi bei einem Treffen in Rom. Die Task-Force soll den Ministern bis zum EU-Verkehrsministertreffen in Brüssel am 26. März einen ersten Bericht vorlegen. „Wir wollen auch Deutschland als wichtigen Partner einbinden“, betonte Reichhold, „um gemeinsam die finanziellen und infrastrukturellen Strategien zu koordinieren.“ Die Frage der Übergangslösung für die Ökopunkteregelung bis 2004, die beim EU-Gipfel in Laeken beschlossen wurde, dominierte das Treffen der beiden Minister. Italien lädt zu einem runden Tisch, an dem Experten des österreichischen Verkehrsministeriums sowie Vertreter der italienischen Frächter teilnehmen sollen. Was den Bau des Brennerbasistunnels betrifft, drängt Lunardi auf eine rasche Inangriffnahme des Projekts. (vr/im)

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