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BGL will Fahrermangel mit Aktionsplan entgegenwirken

Der BGL stellt jetzt seinen Aktionsplan gegen Fahrermangel vor
© Foto: Thaut Images - Fotolia

Mit seinem neusten Projekt will der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Umdenken und sofortigem Handeln bringen, um englische Verhältnisse in Deutschland und einen drohenden Versorgungskollaps zu verhindern.


Datum:
07.10.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Frankfurt am Main. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) stellt in einer Pressemeldung seinen neuen Aktionsplan „Fahrermangel JETZT entgegenwirken!“ vor.

Darin heißt es: „Deutschland droht in zwei bis drei Jahren ein Versorgungskollaps ähnlich wie in England. Bereits heute fehlen 60.000 bis 80.000 Berufskraftfahrer. Jedes Jahr gehen rund 30.000 Berufskraftfahrer in Rente, demgegenüber stehen nuretwa 17.000 neue Berufseinsteiger.“ Diese Entwicklung, die sich bereits seit geraumer Zeit abzeichnen würden, spitze sich nun immer mehr zu.

BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt äußerte sich ebenfalls dazu: „Wir warnen davor, dass wir auch in Westeuropa sehenden Auges in einen Versorgungskollaps laufen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen daher endlich wach werden und dem Fahrermangel in einem gesamtgesellschaftlichen Kraftakt entschlossen entgegentreten!"

Im kürzlich veröffentlichten Aktionsplan listet der BGL fünf zentrale Themenbereiche mit verschiedenen Maßnahmen auf, die jetzt zügig umgesetzt werden müssen, um dem Fahrermangel in Deutschland entgegen zu wirken:

  1. Wertschätzung / Image verbessern
  2. Arbeitsbedingungen verbessern
  3. Hürden-/ Bürokratieabbau entschlossen angehen
  4. Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung fördern
  5. Fachkräftezuwanderung erleichtern

>>>Den kompletten Aktionsplan mit weiteren Lösungsvorschlägen gibt es hier.

(ste)

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