BDI: Verkehrsinfrastruktur in Ostdeutschland muß verbessert werden

26.02.2002 16:18 Uhr

Straßenausbau und Erreichbarkeit nur 60 Prozent des Westniveaus

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, hat der Bundesregierung geraten, den Ausbau von Autobahnen und Straßen in den neuen Ländern mit privaten Betreibermodellen zu lösen. Nach wie vor sei Ostdeutschland gegenüber den alten Bundesländern in der Verkehrsinfrastruktur benachteiligt, sagte der BDI-Chef bei der Vorstellung eines Positionspapiers für den Aufbau in den neuen Ländern. "Das Netz ist wesentlich zu weitmaschig". Der Straßenausbau betrage nur 60 Prozent des Westniveaus, so dass die zeitliche Erreichbarkeit deutlich schlechter sei als in den alten Bundesländern. Rogowski forderte Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) auf, möglichst bald einen neuen Bundesverkehrswegeplan vorzulegen, der die Vergleichbarkeit anstehender Verkehrsprojekte ermögliche. Da die Qualität der Fernstraßen auch in den alten Ländern aufgrund massiver Finanzkürzungen gesunken sei, müssten die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gesamtdeutsch gesteigert werden. (vr/jök)

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