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Bayern fordert öffentlich-private Partnerschaften beim Schienenbau

Verkehrsminister Martin Zeil (FDP): Bayern ist das Bahnland Nr. 1
© Foto: fotolia.com/Mumpitz

Der Investitionsstau bei Verkehrsinfrastruktur ist nur zu meistern, wenn mehr Aufgeschlossenheit für Finanzierungsformen entsteht


Datum:
11.01.2012
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München. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil (FDP) hat auf einer Schienenkonferenz der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) Modelle für öffentlich-private Partnerschaften (PPP) im Schienenbereich gefordert. „Trotz aller Bemühungen der Bundesregierung werden wir bundesweit den Investitionsstau bei der Verkehrsinfrastruktur nur meistern können, wenn auf allen Ebenen und Bereichen mehr Aufgeschlossenheit für alternative und innovative Finanzierungsformen entsteht", sagte Zeil.

Insbesondere für die Schieneninfrastruktur stecke Deutschland in Sachen PPP noch nicht einmal in den Kinderschuhen. Bayern sei als Bahnland Nr. 1 mit seiner Wirtschaftsstärke wie Leistungsfähigkeit prädestiniert und reif für ein Pilotprojekt.

Insbesondere beim Ausbau stark frequentierter Güterverkehrsstrecken im Freistaat sieht Bayerns Verkehrsminister gute Ansatzpunkte, zumal für den Güterverkehr der größte Zuwachs auf der Schiene mit nahezu 50 Prozent bis zum Jahr 2025 im Freistaat prognostiziert wird und dies damit für private Investoren attraktiver wäre.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Verkehrsbelastung auf der Schiene bedauerte Zeil die Verzögerungen bei der Planung der Brenner-Zulaufstrecke zwischen München und Rosenheim. Mit der Absage des Termins auf Bitte Österreichs trete nunmehr eine weitere zeitliche Verschiebung ein, die aufgrund der großen verkehrlichen Bedeutung der Strecke für den alpenquerenden Verkehr kritisch sei. (jko)

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