Frankfurt am Main/Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet von der Deutschen Bahn in diesem Jahr höhere Zahlungen an den Bund. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zitiert aus einem Brief von Verkehrsstaatsekretär Enak Ferlemann (CDU). Darin heißt es:
„Für das Geschäftsjahr 2014 wird eine Dividendenausschüttung in Höhe von 700 Millionen Euro angestrebt“. Der Brief Ferlemanns, in dem es um die Bilanz des Bundesunternehmens Bahn geht, ist an den Vorsitzenden des Bundestagsverkehrsausschusses, Martin Burkert (SPD), gerichtet.
Die Bahn zahlt ihrem Eigentümer seit dem Jahr 2011 aus ihrem Gewinn eine Dividende. Zunächst flossen 500 Millionen Euro jährlich an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Dieser Betrag soll in diesem und den weiteren Jahren bei 700 Millionen Euro liegen. Das Geld soll wieder in die Schieneninfrastruktur zurückfließen.
Wegen des Gewinneinbruchs bei der DB im Geschäftsjahr 2013 erklärte sich der Bund Ende März bereit, die Dividende auf 200 Millionen Euro zu reduzieren. Über die Dividende 2014 wird der Bund im März kommenden Jahres entscheiden. (diwi)