Saarbrücken. Kosten senken und Bestände verkleinern so sieht die Agenda in der Automobilindustrie derzeit aus. Die nötigen Instrumente sind bekannt jetzt müssen sie auch angewendet werden, forderte Klaus-J. Schmidt auf dem AKJ Jahreskongress, der am 25. und 26. März in Saarbrücken stattfand. Unternehmensteile von der Beschaffung bis zur Logistik müssten künftig besser zusammenarbeiten, um auf Absatzschwankungen schneller reagieren zu können, forderte Kongress-Veranstalter Schmidt. Der Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes sieht zwei große Entwicklungen auf die Automobilbranche zukommen: Nach der Krise wird das Outsourcing wieder zunehmen. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Logistik. Im Rahmen des Branchentreffs wurde außerdem zum zehnten Mal der elog@istics-Award verliehen; mit dem Preis zeichnet eine Fachjury besonders innovative Logistikkonzepte aus. In der Kategorie Zulieferer wurden Bosch Diesel Systems und Lear prämiert, jeweils mit einer Logistiklösung, in der RFID-Funktechnik eingesetzt wird. Bei den Dienstleistern gewann Schnellecke; Hersteller Volkswagen erhielt die Auszeichnung für sein Planungsinstrument OTD, das zusammen mit dem Fraunhofer IML entwickelt wurde und mit dem sich logistische Abläufe simulieren und somit besser planen lassen. Der Arbeitskreis Just-in-time (AKJ) wurde 1986 gegründet; in der Branchenvereinigung kommen Hersteller, Lieferanzen und Dienstleister zusammen, um Best-Practice-Lösungen auszutauschen. )cg)
AKJ-Kongress: Bedeutung der Logistik steigt – Preisträger des elog@istics-Award
Kosten senken und Bestände verkleinern so sieht die Agenda in der Automobilindustrie derzeit aus. Die nötigen Instrumente sind bekannt jetzt müssen sie auch angewendet werden, forderte Klaus-J. Schmidt auf dem AKJ Jahreskongress, der am 25. und 26. März in Saarbrücken stattfand