Acht EU-Länder überschreiten Feinstaubgrenzen

05.01.2010 17:40 Uhr
Feinstaub-Schild
Die acht Umweltsündern strengen sich nicht genug an, um die Feinstaubgrenzen einzuhalten
© Foto: ddp/Jens Schlueter

Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Österreich, Rumänien, Slowakei, Ungarn verursachen zu viel Luftschadstoffe

Brüssel. Die EU-Kommission hat Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Österreich, Rumänien, Slowakei und Ungarn wegen überhöhter Luftschadstoffe verwarnt. Bis 2005 mussten die Unionsländer rechtlich verankerte Feinstaubgrenzen für die von Dieselfahrzeugen mitverursachten gefährlichen PM-10-Partikel erreichen. Vorgeschrieben war ein Jahreslimit von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (μg/m3) sowie ein Tagesmaximum von 50 μg/m3, das höchstens 35 Mal im Jahr überschritten werden darf. Mehreren Staaten, die sich vergeblich um die Einhaltung der Normen bemüht haben, wurde eine Fristverlängerung bis Juni 2011 zugestanden. Den acht Umweltsündern konnte der Aufschub wegen mangelnder Anstrengungen nicht gewährt werden. Frankreich erhält zusätzlich nach einer ersten Abmahnung Mitte 2009 eine letzte Beschwerde wegen fehlender Kontrolle über die Einhaltung der Schwefeldioxidgrenzen. Die Kommission schätzt ein, dass Paris die Regeln ohne Extramaßnahmen bis 2012 nicht einhalten kann. Sie warnt, dass PM-10-Feinstaub Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Lungenkrebs auslösen und die Lebenserwartung stark verringern könne. (dw)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


Lagerist (m/w/d)

Sehnde bei Hannover

KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.