Hamburg. Die 30 Jahre alte Elbtunnelröhren eins bis drei werden bis 2009 aufwendig saniert und damit auf den aktuellen Sicherheitsstandard gebracht. Der Bund hat hierfür rund 90 Millionen Euro bereit gestellt, teilte die Hamburger Baubehörde am Mittwoch mit. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten beginnen im Frühjahr 2007. Von diesem Donnerstag an werde aber die Röhre zwei wegen einer Asbestsanierung gesperrt. Dem Verkehr stehen dann noch drei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Die vierte Röhre des stark befahrenen Autobahntunnels unter der Elbe war erst im Herbst 2002 in Betrieb genommen worden. Sie erfülle die geltenden Sicherheitsanforderungen, betonte die Behörde. Eine sechsspurige Verkehrsführung sei von Ausnahmen abgesehen bis zum Ende der Nachrüstungsarbeiten 2009 zu erwarten. Der Bund hatte im Jahr 2002 ein Nachrüstungsprogramm für Straßentunnel beschlossen. Für den Elbtunnel bedeute das unter anderem die Schaffung zusätzlicher Notausgänge, den Einbau einer punktuellen Rauchabsaugung sowie verbesserten Brandschutz. Die Nachrüstung falle deutlich umfangreicher aus, als ursprünglich angenommen, betonte eine Behördensprecherin. Bisher seien rund 88 Millionen Baukosten veranschlagt worden, die jetzt auf rund 90 Millionen Euro aufgestockt wurden. (dpa)
90 Millionen Euro für mehr Sicherheit im Elbtunnel
Elbtunnelröhren werden bis 2009 mit zusätzlichen Notausgängen, den Einbau einer punktuellen Rauchabsaugung sowie verbesserten Brandschutz ausgerüstet