"Bislang haben die Aktienkurse der Beteiligen Unternehmen nicht auf die Ereignisse reagiert. Das wird erst passieren, wenn die endgültigen Zahlen und Verhanglungsergebnisse auf dem Tisch liegen", sagt Holger Wiegmann von der Postbank. Die im Raum stehenden Forderungen hält der Aktienhändler für das in solchen Fällen übliche Säbelrasseln. Die offene Flanke sei aber die Verpflichtung der Toll-Collect-Gesellschafter für die Verbindlichkeiten des Mautbetreibers aufzukommen. Auf diese Weise könnten Schadenersatzforderungen voll in die Bücher von DaimlerChrysler, Deutsche Telekom und Cofiroute durchschlagen und sich dann im Kurs widerspiegeln.
6,5 Milliarden plus X
Den Toll-Collect-Gesellschaftern Deutsche Telekom und DaimlerChrysler kann das Maut-Debakel noch teuer zu stehen kommen. Bisher blieben die Aktienkurse stabil.