Berlin. Die zum Jahreswechsel gestartete LKW-Maut hat nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums im Januar zu Einnahmen von 209 Millionen Euro geführt. Diese Umsätze „entsprachen damit den Erwartungen der Bundesregierung“ erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin des Verkehrsressorts, Angelika Mertens (SPD), in ihrer am Freitag bekannt gewordenen Antwort auf eine Anfrage des CDU- Abgeordneten Albrecht Feibel. Feibel sprach dagegen von einer drohenden Finanzlücke von 600 Millionen Euro, da die Regierung für das Gesamtjahr von 3 Milliarden Euro Maut-Einnahmen ausgehe. „Um das Jahresziel von 3 Milliarden Euro zu erreichen, hätten es (im Januar) mindestens 250 Millionen Euro Umsatz sein müssen“, sagte er der dpa. „Die nächste Maut-Pleite und erneute Finanzlöcher in einer Größenordnung von etwa 600 Millionen Euro allein in diesem Jahr sind damit bereits absehbar.“ (dpa)
209 Millionen Maut-Umsatz im Januar
Angesichts von Einnahmeerwartungen der Regierung in Höhe von 3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2005 rechnet die CDU mit einem Fehlbetrag von 600 Millionen Euro