BPW präsentiert auf der IAA Transportation 2026 neue Funktionen für seine intelligente Fahrwerksgeneration iC Plus. Ziel ist es, Transportunternehmen zusätzliche Informationen über Fahrzeugzustand, Beladung und Streckenqualität bereitzustellen, ohne dafür weitere Sensorik installieren zu müssen.
Die neuen Anwendungen basieren auf der Auswertung vorhandener Daten aus Fahrwerk und Bremssystem und sollen helfen, Wartungskosten zu senken sowie die Verfügbarkeit von Fahrzeugen zu erhöhen.
Neue Funktionen für mehr Transparenz
Zur Messe stellt BPW drei neue digitale Funktionen vor. Dazu zählt eine vorausschauende Erkennung von Bremsenanomalien, die thermische Auffälligkeiten frühzeitig identifizieren soll.
Neu ist außerdem ein System zur Bewertung der Straßenqualität. Flottenbetreiber erhalten dadurch Informationen über die Belastungen, denen Fahrzeuge auf bestimmten Strecken ausgesetzt waren. Die Daten können für die Einsatzplanung und Instandhaltung genutzt werden.
Eine weitere Funktion betrifft die Verschleißüberwachung von Bremsbelägen. Mithilfe von Algorithmen soll der Zustand der Bremsen künftig ohne zusätzliche Sensoren ermittelt werden. Die verbleibende Restlaufleistung wird dabei in Kilometern dargestellt.
Nutzlast optimal ausschöpfen
Bereits heute gehört die Achslasterkennung zu den wichtigsten Funktionen von iC Plus. Das System erfasst kontinuierlich die auf die Achsen wirkenden Lasten und unterstützt Speditionen dabei, Fahrzeuge besser auszulasten.
Dadurch können Leerfahrten reduziert und Überladungen vermieden werden. Gleichzeitig erhalten Disponenten zusätzliche Informationen für die Planung ihrer Transporte.