Auf Bayerns Autobahnen wird weiter gebaut (Symbolbild)

©Karl-Josef Hildenbrand/dpa/picture-alliance

Spatenstich für A-94-Bauabschnitt zwischen Kirchham und Pocking

Mit dem Bau der A 94 soll eine leistungsfähige Verbindung zwischen München, dem Bayerischen Chemiedreieck und der Grenzregion Passau geschaffen werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer setzte nun den Spatenstich für einen der letzten Bauabschnitte.

Berlin. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) meldet einen wichtigen Fortschritt für den Neubau der A 94: So hat Bundesminister Andreas Scheuer nun den ersten Spatenstich für den 13 Kilometer langen Abschnitt zwischen Kirchham und Pocking gesetzt. „Mit der Strecke Kirchham - Pocking beginnen wir den Bau einer der letzten Bauabschnitte, das ist ein Riesenerfolg. Gleichzeitig schließen wir damit die A 94 an die wichtige europäische Verkehrsachse A 3 an“, so Scheuer.

Der Bund investiert rund 250 Millionen Euro in die rund 13 Kilometer lange Strecke zwischen Kirchham und Pocking. Um die Natur zu schützen, werden unter anderem Ausgleichsflächen für Kiebitze sowie eine Fledermaus-Querungshilfe geschaffen, um den Tieren einen sicheren Überflugkorridor zu bieten.

14 Kilometer werden noch beplant

Mit dem Bau der A 94 soll eine leistungsfähige Fernstraßenverbindung zwischen München, dem Bayerischen Chemiedreieck und der Grenzregion Passau sowie nach Österreich, in die Tschechische Republik und in die Länder Südosteuropas geschaffen werden.

Von insgesamt 150 Kilometern Strecke sind laut BMVI ab sofort 117 Kilometer zwischen München und Pocking unter Verkehr und 19 Kilometer in Bau. Die verbleibenden 14 Kilometer würden derzeit beplant. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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Logistikregion Bayern, Scheuer, Andreas, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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