Sono-Motors_Solar-Auflieger

Die Geschäftsführer von Sono Motors Jona Christians (links) und Laurin Hahn vor dem Prototypen

©Sono Motors

Sono Motors präsentiert Auflieger mit Solar-Paneelen

Im Rahmen der digital stattfindenden Messe CES präsentierte das Münchener Unternehmen einen mit Solar-, beziehungsweise Photovoltaik-Paneelen ausgestatteten Koffer-Auflieger.

München. Eigentlich ist Sono Motors vorrangig für den Sion bekannt, einen vollelektrischen Pkw, der bald auf den Markt kommen soll. Zusätzliche Reichweite soll das E-Auto zusätzlich durch zahlreiche auf seiner Außenhaut verbaute Solar-Paneele generieren. Im Rahmen der in diesem Jahr online stattfindenden Messe CES, implementierte Sono Motors diese Idee nun auf ein Nutzfahrzeug und stattete gemeinsam mit dem finnischen Solarhersteller Valoe einen Schwarzmüller-Kofferauflieger mit Solar-, beziehungsweise Photovoltaik-Paneelen aus.  

Mit dem Projekt will Sono Motors nach eigener Aussage die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten der Solar-Technologie für verschiedenste Mobilitätsformen unterstreichen und die historisch gewachsene Abhängigkeit der globalen Konsumenten von traditionellen Verbrennungsmotoren in Frage stellen.

„Wir haben einen Weg zur Bereitstellung nachhaltiger, kostenfreier Energie über verschiedene Transportformen hinweg gefunden, indem wir den traditionellen Lackierprozess durch integrierte Solartechnologie ersetzt haben. Da die Solartechnologie von Sono preiswerter, leichter und viel effizienter als herkömmliche Glas-Solarzellen ist, bin ich sehr gespannt auf die potenziellen Nutzungsmöglichkeiten, die mit der unglaublichen Flexibilität einhergehen“, sagt Jona Christians, Mitbegründer und Chief Executive Officer von Sono Motors. „Wir entwickeln diese Technologie stetig weiter und freuen uns auf das, was wir damit zukünftig erreichen werden.“

Wann der Solar-Auflieger in Serie gehen könnte und wie Sono Motors die gegebene Gefahr von Beschädigungen im rauen Transportalltag für die seitlich montierten Solar-Paneele einschätzt, dazu äußert sich das Münchener Unternehmen bislang nicht. (bj)

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