Diesel-Fahrverbot, Schilder

In Hamburg werden bereits Schilder für Diesel-Fahrverbote montiert

©Daniel Bockwoldt/dpa/picture-alliance

Schilder für Diesel-Fahrverbote in Hamburg montiert

Damit die Beschränkungen gelten können, muss das Bundesverwaltungsgericht aber noch eine schriftliche Begründung zu seinem Urteil vom Februar dieses Jahres veröffentlichen. Es kann täglich so weit sein.

Hamburg. Die Fahrbeschränkungen für ältere Dieselfahrzeuge in Hamburg rücken näher. An den betroffenen beiden Straßenabschnitten begannen am Dienstag Arbeitstrupps mit der Montage der Verbotsschilder, wie die Hamburger Verkehrsbehörde bestätigte. Die Schilder gälten jedoch noch nicht, sondern seien durchkreuzt. Das Diesel-Fahrverbot werde lediglich vorbereitet.

Laut Luftreinhalteplan soll ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee für Dieselfahrzeuge gesperrt werden, die nicht die Abgasnorm 6 oder Euro VI erfüllen. Betroffen ist auch ein rund 1,7 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße. Dieser soll aber nur für ältere Lkw gesperrt werden. Ziel des Verbots ist die Senkung der Stickoxidbelastung.

Hamburg wäre die erste Stadt, die Diesel-Fahrverbote gegen Luftverschmutzung verhängt und umsetzt. Wann die Fahrverbote in Kraft treten, ist noch offen. Die Hamburger Behörden warten noch auf die schriftliche Begründung des Bundesverwaltungsgerichts für sein Urteil vom Februar dieses Jahres, das Fahrverbote grundsätzlich für rechtmäßig erklärt hatte. Die schriftliche Begründung sei nahezu täglich zu erwarten und könne sich noch auf Details der Hamburger Fahrverbote auswirken, hieß es. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HAMBURG.

1000px 588px

Logistikregion Hamburg, Lkw-Fahrverbote, Verkehrspolitik Deutschland, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik

WEITERLESEN: