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Mit der Kooperation baut Rewe das Engagement im Online-Lebensmittelhandel aus

©Mauritz Antin/EPA FILE/dpa/picture-alliance

Rewe beteiligt sich an Schnelllieferdienst Flink

Der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland ist während der Corona-Krise stark gewachsen, hiervon will auch Rewe profitieren.

Köln. Die Handelsgruppe Rewe baut ihr Engagement im Online-Lebensmittelhandel aus und steigt beim Schnelllieferdienst Flink ein. Rewe habe bei der jüngsten, 240 Millionen Dollar (198 Millionen Euro) umfassenden Finanzierungsrunde des Berliner Start-ups eine Minderheitsbeteiligung erworben und werde außerdem exklusiv die Warenversorgung von Flink übernehmen, teilte Rewe am Freitag. 4. Juni, mit.

Flink ist einer von mehreren Schnelllieferdiensten, die einer Lieferung der bestellten Ware mithilfe von E-Bikes beispielsweise innerhalb von 10 Minuten anbieten. Aktuell ist Flink in 19 deutschen Städten aktiv. Bekanntester Konkurrent ist Gorillas. Finanziert werden die Start-ups überwiegend durch Wagniskapital.

Rewe-Chef Lionel Souque betonte, der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland habe sich in der Corona-Krise verdoppelt. Rewe sehe sich als Marktführer mit seinen Liefer- und Abholangeboten gut positioniert. Doch sei zu erkennen, dass „sich das Liefergeschäft mit Lebensmitteln in Deutschland aktuell sehr stark ausdifferenziert“. Neben umfassenden Vollsortiments-Anbietern wie Rewe mit bis zu 20.000 bestellbaren Artikeln träten Schnelllieferdienste, die eine kleinere Warenauswahl innerhalb weniger Minuten lieferten. Rewe wolle durch die Kooperation mit Flink von diesem Marktsegment profitieren. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special HANDELSLOGISTIK & E-COMMERCE.

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