Göttingen. Nach knapp vier Monaten steht der Prozess um vermeintliche Millionen-Betrügereien bei der insolventen Großspedition Ricö vor dem Abschluss. Am Freitag werde möglicherweise eine Entscheidung verkündet, teilte das Landgericht Göttingen heute mit. Das Verfahren richtet sich nur noch gegen den Gründer und Ex-Geschäftsführer der Osteroder Spedition. Er sitzt seit März 2009 in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbsmäßigen Betrug, Untreue, Unterschlagung und Urkundenfälschung vor. Der Ex-Ricö-Geschäftsführer soll veranlasst haben, dass bei zahlreichen geleasten Lastwagen die Fahrzeug-Identifikationsnummern und die Typenschilder entfernt und durch andere Kennzeichnungen ersetzt wurden. Die Verfahren gegen drei Mitangeklagte wurden in der vergangen Woche gegen Geldauflagen eingestellt. (dpa/sb)
Ricö-Prozess vor dem Abschluss
Nach knapp vier Monaten steht der Prozess um vermeintliche Millionen-Betrügereien bei der insolventen Großspedition Ricö vor dem Ende