A2 bei Hannover

Die neue Infrastrukturgesellschaft des Bundes soll ab 2021 die Autobahnen managen

©Peter Steffen/dpa/picture-alliance

Politiker im Aufsichtsrat der Bundesinfrastrukturgesellschaft stehen fest

Im Kontrollgremium der neuen Autobahngesellschaft des Bundes sitzen künftig als Parlamentsvertreter für die Union Rüdiger Kruse und Ulrich Lange sowie für die SPD Thomas Jurk und Elvan Korkmaz.

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Berlin. In den Aufsichtsrat der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen (IGA) rücken als Parlamentsvertreter für die Union Rüdiger Kruse und Ulrich Lange ein, für die SPD Thomas Jurk und Elvan Korkmaz. Das beschlossen die Bundestagsausschüsse für Verkehr und Haushalt am Dienstag. Mit der neuen Autobahngesellschaft übernimmt der Bund ab 2021 die Planung, den Bau und den Betrieb der Autobahnen von den Ländern.

Der aus Bayerisch-Schwaben stammende Ulrich Lange (CSU) ist der für Verkehr zuständige, stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion und war in der vergangenen Legislaturperiode ihr verkehrspolitischer Sprecher.

Die aus Westfalen stammende Elvan Korkmaz ist studierte Verwaltungswirtin (FH) und 2017 zum ersten Mal in den Bundestag eingezogen. Sie ist für den SPD-Mautexperten Sebastian Hartmann in den Verkehrsausschuss nachgerückt, der durch seine neue Aufgabe als Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen stärker in Anspruch genommen wird.

Rüdiger Kruse (CDU) und Thomas Jurk (SPD) sind die Berichterstatter der großen Koalition für den Verkehrshaushalt im Haushaltsausschuss. Der aus Hamburg stammende Kruse ist zugleich Beauftragter der Unionsfraktion für die maritime Wirtschaft. Jurk stammt aus Ostsachsen und war von 2004 bis 2009 als sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit auch für Verkehr zuständig. (roe/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSPOLITIK DEUTSCHLAND.

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