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Kleiner Frachter mit Spatzendurst

© Foto: Reichel

Mit dem hauseigenen 1,4-Liter-HDI-Motor ist der Citroën Nemo zwar deutlich träger unterwegs als der bis auf den Motor baugleiche Fiat Fiorino. Dafür verbraucht er aber noch weniger. Testbericht und Bilder


Datum:
28.08.2008
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Mit den Werksangaben ist das so eine Sache: Verbräuche im Prospekt geben normalerweise nur unter Laborbedingungen erfahrene ECE-Werte wieder, die von der Realität oft weit entfernt sind. Umso erfreulicher, wenn mal ein Transporter die Werksangabe auch auf der anspruchsvollen VR-Testrunde einhält. Zumindest fast: Mit 4,8 l/100 km stellte der Citroën Nemo einen neuen Transporter-Rekord auf – und hielt das Werksversprechen von 4,5 l/100 km auf 0,3 Liter genau. In die Jahre gekommen: HDI-Motor Dass der neue Kleinsttransporter, federführend von Fiat in der Türkei entwickelt und gemeinsam im Sevel-Verbund mit PSA vertrieben, gut in die Zeit passt, bewies er auch schon im Doppeltest gegen den neuen Renault Kangoo als Fiat Fiorino. Allerdings war der Mini mit dem italienischen 1,3-Liter-16-V-Motor mit 5,8 l/100 km nicht ganz so sparsam wie der französische Bruder mit PSA-Motor. Wobei der Fiat eine Winterreifenbürde mit sich herumtrug, was schon den ein oder anderen Viertelliter ausmachen kann. Und er gefiel mit besserem Temperament. Der in die Jahre gekommene PSA-Achtventiler, einst mit Ford entwickelt, kommt noch träger aus den Puschen und müht sich anschließend zäh und relativ laut durchs Drehzahlband. Kein Wunder, dass die Franzosen gerne auf das Fiat-Aggregat zurückgegriffen hätten – das die Italiener aber nicht rausrückten. Mit dem Dreh­moment ist es nicht allzuweit her –160 Nm stemmen sich gegen den fast ausgeladenen 1700-Kilo-Express (Leergewicht Testwagen 1260 kg!), für die Höchstgeschwindigkeit von 152 km/h braucht es einigen Anlauf. Die geringe Anhängelast von dürren 600 Kilo dürfte realistisch sein.


Fahrbericht: Citroën Nemo im Test

Bildergalerie

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