Facelift für den Fiat Doblo

05.02.2015 09:51 Uhr
Fiat_Doblo_Transporter
Die Doblo-Kastenwagen starten preislich jetzt bei 14.150 Euro
© Foto: VR/Jan Burgdorf

Der italienische Stadtlieferwagen wurde vor allem optisch aufgefrischt. Unter anderem wurde die Frontpartie neu gestaltet.

Turin. Fiat spricht zwar vollmundig von der vierten Doblo-Generation, bei genauerem Hinsehen handelt es sich allerdings mehr um ein umfangreiches Facelift, als um eine Neukonstruktion. Vor allem die Frontpartie wurde neu gestaltet und an das Design des „Ram Promaster City“ angeglichen. Unter diesem Namen wird der Doblo seit letztem Jahr auch in den USA verkauft. Von der Seite und von hinten mussten dagegen geringe optische Retuschen genügen. Auch das Frachtabteil blieb unangetastet und in seiner bisherigen Größe erhalten. Mit Hochdach und langem Radstand passen 5,2 Kubikmeter in den Laderaum, da kann in der Cityvan-Klasse kein Konkurrent mithalten.

Neu gestaltet wurde dafür der Bereich vor der serienmäßigen Stahltrennwand. Hier spendierte Fiat einen neuen Armaturenträger, der mit chromumrandeten Instrumenten und Klavierlackblenden für eine höhere Wertigkeit sorgt, allerdings eher weniger als mehr Ablagen als die Schalttafel des Vorgängers bietet. Neu ist auch die Option auf eine Beifahrerdoppelsitzbank, deren Lehnen sich einzeln umklappen lassen und so den Weg zu einer in der Trennwand integrierten Durchladeklappe freigeben. Auf diese Weise lassen sich im Doblo ab sofort auch überlange Gegenstände transportieren.

Motorisch behielt Fiat alle bisherigen Antriebe in ihren Leistungseinstellungen und maximalen Drehmomenten im Programm. Bei den 1,3-l- und 1,6-l-Multijet-Dieseln soll nun allerdings bis zu 40 Prozent mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen anliegen. Womit vor allem die kleine Anfahrschwäche der 100 PS starken Version des 1,6-Liter-Vierzylinders ausgemerzt ist. Empfehlenswert ist das neue Spritsparpaket namens „Eco-Jet“. Es soll mittels Motor-Start-Stopp, Energiesparreifen, verkleidetem Unterboden sowie bedarfsgerecht arbeitenden Aggregate den Verbrauch um bis zu 15 Prozent verringern. Alternativ bleib auch der 1,4 Liter große Turbo-Erdgasbenziner mit 120 PS im Programm. Egal welches Doblo-Modell der Kunde wählt, muss er allerdings immer die zweiprozentige Preiserhöhung mit einkalkulieren, die Fiat für den Neuen vorgesehen hat. (bj)

Wie sich der neue Doblo fährt lesen Sie in der VerkehrsRundschau 7/2015.

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