Das Stuttgarter Neckartor

Ein spezieller Straßenbelag soll am Stuttgarter Neckartor künftig Luftschadstoffe reduzieren

©Sebastian Gollnow/dpa/picture-alliance

Neuer Straßenbelag soll Stickoxide am Neckartor binden

Die Deckschicht des neuen Asphalts soll Stickoxide abbauen und in unschädliche Stoffe verwandeln.

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Stuttgart. Mit Hilfe eines speziellen Straßenbelags sollen die Luftschadstoffe am Stuttgarter Neckartor reduziert werden. Nachdem dort schon zahlreiche Tests und Aktionen gegen die Feinstaub-Belastung gestartet wurden, geht es diesmal um Stickoxide, wie Verkehrsministerium und Stadt Stuttgart am Montag mitteilten. Die Deckschicht des High-Tech-Asphalts der Firma Strabag enthalte Titandioxid, das Stickoxide abbaue und diese in unschädliche Stoffe umwandele. Auf diese Weise werde ein Beitrag zur Reduktion von Stickstoffdioxid (NO2) geleistet.

Während die Belastung durch Feinstaub in der Landeshauptstadt zuletzt dank zahlreicher Maßnahmen geringer wurde, lagen die Werte von Stickstoffdioxid im vergangenen Jahr an vielen Orten noch weit über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft im Jahresmittel.

Schon seit Freitag wird der neue Straßenbelag zwischen Willy-Brandt-Straße und Cannstatter Straße mit dem speziellen Gemisch erneuert. Das Land beteiligt sich mit bis zu 200.000 Euro - insgesamt kostet die Erneuerung 700.000 Euro.  Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, um zu messen, wie groß der Effekt ist. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BADEN-WÜRTTEMBERG.

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Logistikregion Baden-Württemberg, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik

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