Logistikimmobilien

Die Corona-Krise trifft Logistikimmobilien nicht so stark wie andere Segmente

©Robert Grahn/euroluftbild.de/picture-alliance

Logistik trotzt dem leidenden Immobilienklima

Der Immobilienindex der Deutsche Hypo weist für den April deutliche Negativeffekte aus. Einzig der Bereich der Logistik-Immobilien kann sich dem Abwärtstrend widersetzen.

Hannover. Marktbeobachter haben es bereits befürchtet: Die Corona-Krise zeigt jetzt auch einen deutlich negativen Effekt auf das Immobilienklima. Belegt wird dies durch eine aktuelle Befragung von rund 1200 Immobilienexperten im Rahmen des Deutsche Hypo Immobilienindex. Diese beziffern den Rückgang auf minus 37,3 Prozent. Ein erheblicher Einschnitt für den deutschen Immobilienmarkt. „Den“, so die Experten, „hätte vor einem Monat kaum jemand für möglich gehalten. Denkbar wäre aber auch, so beschreibt die Einschätzung der Deutsche Hypo, dass der nicht so starke Fall der Indexwerte mit der aktuellen Aussicht auf eine schnelle Aufwärtsbewegung zu tun hat.

Während für den generellen Immobilienmarkt erhebliche Einbußen durch die Corona-Krise erwartet werden, nimmt das Logistikklima eine Sonderrolle ein. Deutsche Hypo kommt zur Einschätzung: „Als einzige Assetklasse bleiben die Erwartungen für die nächsten sechs Monate überwiegend positiv und mit einem Rückgang gegenüber dem Vormonat um 8,2 Prozent fällt die Verringerung verhältnismäßig moderat aus.“ Die Experten weisen aber auch darauf hin, dass das vorbelastete Handelsklima als einzige Assetklasse mit einem Rückgang um rund 52 Prozent im Vergleich zum Vormonat den historischen Tiefststand nach der Finanzkrise 2008 bereits unterschritten hat.  (gg)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIK-IMMOBILIEN & LAGERHALLEN.

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