Kühne + Nagel Zentrale

Bis 2030 will Kühne + Nagel sämtliche Transporte der Zulieferer neutral von CO2-Emissionen gestalten

©Kühne + Nagel Germany

Kühne + Nagel plant bis 2030 vollständige Klimaneutralität

Der Logistikkonzern zieht positive Bilanz für sein im Jahr 2010 gestartetes Umweltprogramm KN Green. Mehr noch, bis 2030 möchte das Unternehmen seine Bemühungen im Bezug auf weniger CO2-Emissionen weiter verstärken.

Schindellegi. Die Kühne + Nagel-Gruppe hat sämtliche Programmziele ihres im Jahr 2010 initiierten Umweltprogramms KN Green erreicht oder übertroffen. Das geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2019 des Unternehmens hervor. Kühne + Nagel legt darin die Performance in den Bereichen Umwelt, Mitarbeitende und Gesellschaft sowie Governance (Environment, Social, Governance – ESG) dar. Der Bericht folgt der Struktur der Global Reporting Initiative sowie den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der UNO. In den zehn Jahren konnte Kühne + Nagel demnach die CO2-Emissionen der eigenen Standorte um 27 Prozent reduzieren. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch lag bei 18 Prozent und die Recyclingrate im Zehnjahresschnitt bei 77 Prozent. Die mit LED-Beleuchtungstechnologie ausgerüstete Fläche entsprach Ende 2019 rund 3,8 Millionen Quadratmetern.

Das Ziel: bis 2030 komplett klimaneutral

Mit dem Net Zero Carbon-Programm hat Kühne + Nagel ein auf die nächsten zehn Jahre angelegtes Nachhaltigkeitsprogramm lanciert. Bis Ende 2020 sollen die eigenen CO2-Emissionen neutral gestellt. Bis 2030 zudem sämtliche Transporte der Zulieferer wie Fluggesellschaften, Reedereien und Straßentransporteure, so das Unternehmen. Net Zero Carbon beinhaltet die drei Aktionsfelder Vermeidung, Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GRÜNE LOGISTIK & UMWELTSCHUTZ.

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Grüne Logistik & Umweltschutz, Kühne + Nagel


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