Alexander Dobrindt Weltverkehrsforum 2015

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Mitte) neben seinem neuseeländischen Amtskollegen Simon Bridges (li.) und dem Generalsekretär des Weltverkehrsforums, José Viegas

©Picture Alliance/dpa/Peter Endig

Dobrindt eröffnet Weltverkehrsforum

Als Gastgeber des jährlich stattfindenden Weltverkehrsforums in Leipzig ruft Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die „Mobilitätsrevolution“ aus.

Leipzig. Über 1100 Vertreter aus 70 Staaten – darunter hochrangige Verkehrspolitiker - kommen in vom 27. bis 29. Mai zum Weltverkehrsforums in Leipzig zusammen. Deutschland ist zum achten Mal Gastgeber der Veranstaltung. Thema des diesjährigen Gipfels ist „Transport, Handel und Tourismus: Mobilität für eine vernetzte Welt“. Ein Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Mobilität.

Bei der offiziellen Eröffnung des dreitägigen Gipfels hob Dobrindt die große Bedeutung der Digitalisierung für die Mobilität hervor: „Wir erleben eine Mobilitätsrevolution, die mit der Erfindung des Automobils vergleichbar ist“, sagte der Minister. „Intelligente Verkehrssysteme und automatisierte Fahrzeuge, die untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren, werden den Verkehr in den kommenden Jahren grundlegend verändern“, prophezeite der CSU-Politiker. Der Verkehr werde sicherer, umweltfreundlicher und komfortabler. Die Aufgabe der Politik sei es, Innovationen den Weg zu ebnen, so der Minister.

Das Bundesverkehrsministerium hat einen Runden Tisch „Automatisiertes Fahren“ eingerichtet, in dem der Rechtsrahmen für das automatisierte Fahren abgesteckt wird. Dort erarbeitet das Bundesverkehrsministerium mit Vertretern von Industrie und Wissenschaft gemeinsame Positionen zu einer Vielzahl grundlegender Fragen, zum Beispiel zum Haftungs- und Versicherungsrecht. Ein weiteres Thema ist das „Digitale Testfeld Autobahn“, das auf der A9 in Bayern eingerichtet werden soll. Herstellern und Anwendern solle die Möglichkeit zur Anwendung und Erprobung innovativer Technologien gegeben werden.

Das Weltverkehrsforum (International Transport Forum, ITF) wurde 2006 gegründet. Es versteht sich als internationalen „Think Tank“ für Mobilitätspolitik und ist angesiedelt bei der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Organisation hat derzeit 54 Mitgliedsstaaten. Noch in diesem Jahr treten auch Argentinien, Israel und Marokko bei. (diwi)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special DOBRINDT, ALEXANDER.

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