Personal, Auswahl, Recruiting

Die Coronakrise trifft auch das Recruiting sehr hart: Deutlich weniger Bewerber treffen auf deutlich weniger Nachfrage seitens der Unternehmen

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Coronakrise: Recruitingangebot und -nachfrage schrumpfen

Weniger Bewerbungen erhalten 50 Prozent der teilnehmenden Unternehmen in der Logistikbranche, zeigt eine ICR-Blitzumfrage unter mehr als 500 Firmen im deutschsprachigen Raum.

Heidelberg. Jedes zweite Logistikunternehmen bekommt in der aktuellen Coronakrise weniger Bewerbungen. Das zeigt eine Blitzumfrage des Institute for Competitive Recruiting (ICR) unter mehr als 10.000 Unternehmen, an der in den vergangenen beiden Wochen über 500 Arbeitgeber aus dem deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. Branchenübergreifend verzeichnet die Mehrheit demnach weniger oder sogar deutlich weniger Bewerbungen. Auch die Nachfrage seitens der Unternehmen ist rückläufig. Nur in der IT-Branche wollen 35 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ihr Recruiting in der Krise ausbauen.

Krise als Katalysator für die Digitalisierung des Recruitings

Interessantes Detail: Zwei von drei Unternehmen – darunter Betriebe fast aller Größenklassen – wollen das Recruiting stärker digitalisieren. Bei Bewerberinterviews in Zeiten von Corona etwa sind zeitgleiche Videointerviews bei 56 Prozent der Firmen das Mittel der Wahl. Beim Onboarding herrscht dagegen die größte Unsicherheit. 41 Prozent der Arbeitgeber wissen noch nicht, wie sie ihr Onboarding jetzt darstellen sollen. Hierfür und für externe Personalmarketingaktivitäten suchen die Unternehmen verstärkt Virtualisierungsmöglichkeiten.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ARBEITSRECHT & PERSONALWESEN FÜR SPEDITEURE UND LOGISTIKER.

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Arbeitsrecht & Personalwesen für Spediteure und Logistiker, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik


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