Christian Schmidt, Alexander Dobrindt

Christian Schmidt (l.) hat übergangsweise das Bundesverkehrsministerium von Alexander Dobrindt (M.) übernommen

©Michael Sohn/AP Photo/picture-alliance

Christian Schmidt ist neuer Bundesverkehrsminister

Alexander Dobrindt hat sein Amt als Bundesverkehrsminister abgegeben, um sich ganz auf seine Arbeit als CSU-Landesgruppenchef zu konzentrieren. Der Bundeslandwirtschaftsminister übernimmt kommissarisch.

Berlin. Bis zum Abschluss der Koalitionsgespräche und der damit verbundenen Regierungsbildung hat Deutschland einen neuen Interims-Verkehrsminister. Mit der ersten Sitzung des 19. deutschen Bundestages hat Alexander Dobrindt (CSU) nach knapp vier Jahren sein Amt als Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur niedergelegt. Dobrindt übergab sein Amt an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), um sich vollständig auf seine neue Aufgabe als CSU-Landesgruppenchef konzentrieren zu können. Schmidt soll die beiden Ministerien mindestens bis zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Doppelfunktion leiten.

Christian Schmidt wurde 1957 in Oberzenn im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim geboren und studierte Rechtswissenschaften in Erlangen und Lausanne. Seit 1990 ist er als direkt gewählter Abgeordneter seines Wahlkreises Mitglied im Deutschen Bundestag und übernahm 2014 das Amt des Bundesagrarministers. Zuvor war er acht Jahre lang Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung sowie kurzzeitig beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Schmidt ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSPOLITIK DEUTSCHLAND.

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Verkehrspolitik Deutschland, Partei – CSU, Behörde – Bundesverkehrsministerium

  • 08.10.2018

    Christa Voigt

    Was passiert eigentlich endlich mit den immer mehr zunehmenden Lkw Fahrzeugen auf unseren Autobahnen, Bundesstrassen, Landstrasse, in den Städten und Dörfern. Was hört dieser Wahnsinn auf. Auf der Autobahn sollte in der Mitte , damit nicht weiter Fläche verschwendet wird, eine Transportbahn installiert werden, die wie die Schwebebahn in Wuppertal mit einer Magnetschiene die Fahrzeuge vorantreibt, vielleicht so steuerlos. Wie dann die Waren zu den Firmen gelangen, ist ein weiteres Problem. Wenn also möglich, sollten diese Magnettransportschienen auch zu den Firmen direkt geleitet werden. Andere Möglichkeit wäre, kleinere Fahrzeuge am Ende einer Trasportschiene auf einem Sammelplatz zusammenzuführen, wo die Fahren dann verteilt werden. Dazu sind die Rastplätze sicherlich zu nutzen, damit nicht weiter Fläche um Fläche verdichtet wird. Wir müssen hier endlich umdenken. Denken Sie einmal darüber nach. Das sind jetzt nur Ansätze, damit wir endlich schnell anfangen umzudenken, damit der Wahnsinn von Lastverkehr auf unseren Autobahnen endlich einmal aufhört. Wir können nicht noch eine weitere Autobahnspur aufbauen, noch mehr Fläche verschwenden. Die brauchen wir für die Menschen, für die Bauern. Für unsere Wälder.

  • 14.03.2018

    M. Junker

    Wer sich dem Grosskapital unterwirft und sich dessen verlogenen Argumente zu Nutze macht hat von Anfang an verloren. Schlechter als Herr Dobrindt kann es Herr Schmidt nicht machen !

  • 04.03.2018

    Pfister, MICHAEL

    Fake News, Herr Hartung! China ist der Maßstab, und Sie vertreten eine industrie- = innovationsfeindliche Position - ein derartiges Denken schadet Deutschland, denn nur Neues wird Arbeitsplätze sichern - Herr BM Schmitt ist m.E. ein Mann der Vergangenheit, weder der Landwirtschaft noch bzgl. Verkehr hat er Verantwortung im Sinne seines Amtseides übernommen. Armes Deutschland...

  • 27.02.2018

    Egon Hartung

    Hallo zusammen,
    ich verfolge die Dieseldebatte sehr intensiv und bin geschockt vom Gerichtsurteil für das Dieselfahrverbot. Mit Schlag Verkündung des Urteils ist der Wert meines Autos sofort auf 0,00 € gesunken. Es wird viele Arbeitslose geben durch dieses Urteil, denn es können sich nicht viele sofort ein neues Auto leisten.
    Aber Sie machen mir noch ein klitzekleines bisschen Mut, wenn Sie es ohne diese Verbote schaffen, die Luft zu verbessern.
    Aber ich sehe und höre, das Rauchen zum Beispiel ist viel gefährlicher und jetzt wird alles auf dem Diesel in die Schuhe geschoben. Ich finde Mikrogramm ist fast nichts und mit Sicherheit nicht am Gesundheitsproblem Schuld. Wer macht solche Grenzen??
    Ich bin sehr enttäuscht von der deutschen Politik. Von Fahrverboten hört man in der ganzen Welt nichts, warum müssen die doofen Deutschen auf solche grandiosen Ideen kommen. Mein französischer Kollege zum Beispiel berichtet mir, dass es in Frankreich keine solche Diskussionen gibt und in der Schweiz auch nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Egon Hartung

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