Brenner

Die Provinz Bozen hat 1,5 Millionen Euro für Firmen ausgelobt, die am Brenner die Schiene nutzen (Symbolfoto)

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Brenner: 1,5 Millionen Euro für Ausweichen auf die Schiene

Um den Transport von Gütern auf der Brennerstrecke von der Straße auf die Schiene zu verlagern, stellt die Provinz Bozen Unternehmen bis Jahresende 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Bozen. Die Provinz Bozen hat 1,5 Millionen Euro für Transportfirmen ausgelobt, die am Brenner die Schiene als alternative Transportstrecke nutzen. Die Gelder stehen zwischen Mitte September bis zum Jahresende 2019 zur Verfügung. Die Prämie gilt dabei sowohl für den begleiteten kombinierten Transport als auch für den nicht begleiteten, der von der Straße auf die Schiene verlagert wird.

Förderberechtigt sind „Multimodal transport operator“ und Bahnunternehmen, die ihren Firmensitz im europäischen Wirtschaftsraum haben und in der Provinz Bozen Transporte per Schiene durchführen. Maßgeblich dafür ist die Strecke zwischen Brenner und Salurn. Förderanfragen müssen bei der Abteilung Mobilität („Ripartizione Mobilità“) bis zum 13. September 2019 gestellt werden. Das Antragsformular kann online heruntergeladen werden: http://www.provinz.bz.it/de/dienstleistungen-a-z.asp?bnsv_svid=1033664.

Die komplett ausgefüllten Anträge, in denen die zwischen dem 14. September und dem 31. Dezember 2019 geplanten Internationalen Transporteinheiten (ITE) auf der Strecke zwischen Brenner und Salurn vermerkt werden müssen, erfordern neben der Begleichung einer Stempelgebühr in Höhe von 16 Euro auch einen kompletten Finanzierungsplan. Eingereicht werden müssen alle Anträge bis zum 13. September 2019 per PEC-Mail an transport.trasporti@pec.prov.bz.it.

Bereits zwischen September und Dezember 2018 wurden Prämien für die Verlagerung des Warentransports auf die Schiene ausgezahlt. Für 137.729 Einheiten des intermodalen und nicht begleiteten Transports gab es je 9,14 Euro(Gesamtsumme in Höhe von 1,25 Millionen Euro). Für den RoLa-Transport wurden Anträge für 6600 Einheiten gestellt, die mit jeweils 19 Euro und einer Gesamtsumme von 125.400 Euro gefördert wurden. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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