Rollende Landstraße, Güterzug, Österreich, ÖBB, Wörgl, Rola

Auf der RoLa fahren Lkw mit - sie gilt als wichtiges Instrument, um Luftschadstoffe im Transitverkehr zu reduzieren

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Asfinag stellt Auskunfts-Tool für RoLa bereit

Die österreichische Fernstraßengesellschaft stellt auf ihrer Homepage eine Karte zur Verfügung, auf der Nutzer Informationen wie die Auslastung und Abfahrzeiten der Rollenden Landstraße einsehen können.

Wien. Wer sich über Auslastung und Abfahrtszeiten der Rollenden Landstraße informieren möchte, kann das jetzt auch auf der Seite der Asfinag tun. Hintergrund ist eine Kooperation der Österreichischen Bahn ÖBB, die die RoLa betreibt und der Asfinag. Wie die Unternehmen mitteilten, wollen sie damit die Nutzung der Lkw-Züge durch Tirol einfacher machen. Unter www.go-maut.at/rola können Transportunternehmen und Spediteure auf einer Karte die gewünschte Strecke anklicken und sehen dann, ob und wann noch Plätze frei sind. Wenn Sie sich für einen Platz interessieren, gelangen Sie mit einem Klick zum Buchungssystem der österreichischen Bahn.

Die RoLa ist eine Art Auto-Zug für Lkw und soll mehr Transporte von der Straße auf die Schiene bringen. Die Rail Cargo Group, die Frachtsparte der ÖBB, hat 2019 nach eigenen Angaben mit der Rollenden Landstraße 151.274 Lkw auf der Schiene transportiert. In diesem Jahr sollen laut dem Unternehmen durch die Verladung der Lkw auf die Bahn bereits rund 16.270  Tonnen CO2 gegenüber dem reinen Straßentransport eingespart worden sein.

In Österreich werden derzeit drei RoLa-Strecken angeboten: Wörgl – Brenner/ Wörgl – Trento/Wels – Maribor.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Österreich – Transport & Logistik, Rail Cargo Group


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