Grenzübergang nach Österreich

Vor allem bei der Entsendung von Arbeitnehmern nach Österreich und Frankreich ist das Mitführen der A1-Bescheinigung ratsam (Symbolbild)

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A1-Bescheinigungen nur noch elektronisch beantragbar

Arbeitgeber können Entsendebescheinigungen für Arbeitnehmer, die sie vorübergehend im Ausland einsetzen, nur noch durch Datenübertragung aus einem systemgeprüften Programm oder mittels einer maschinell erstellten Ausfüllhilfe beantragen.

Berlin. Seit 1. Juli 2019 können Arbeitgeber nur noch elektronisch Anträge auf Ausstellung einer A1-Bescheinigung für einen vorübergehend ins Ausland entsandten Arbeitnehmer übermitteln. Darauf wies jetzt der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) hin.

Diese Anträge sind an die jeweils zuständige Stelle zu senden. Das können die gesetzliche Krankenkasse, der Rentenversicherungsträger oder die Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen sein.

Lkw-Fahrer sollte A1-Bescheinigungen mitführen

Die Antragstellung habe entweder mittels systemgeprüfter Abrechnungsprogramme oder mittels einer maschinellen Ausfüllhilfe zu erfolgen, so der GVN. Seit dem 1. Juli 2019 gibt es damit auch nicht mehr die Möglichkeit, in begründeten Ausnahmefällen einen Antrag in Papierform zu stellen.

Die Entsendebescheinigung brauchen Lkw-Fahrer in den meisten Ländern der Europäischen Union und des Europäische Wirtschaftsraums, um nachzuweisen, dass sie in Deutschland sozialversichert sind. Haben sie diese auch bei kurzen Dienstreisen ins Ausland nicht dabei, drohen Bußgelder. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ARBEITSRECHT & PERSONALWESEN FÜR SPEDITEURE UND LOGISTIKER.

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Arbeitsrecht & Personalwesen für Spediteure und Logistiker


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