KV DB Cargo

2020 waren die Züge von DB Cargo längst nicht so voll wie im Jahr zuvor

©Markus Heimbach/Kombiverkehr

Rote Bahn

Erwartungsgemäß musste DB Cargo 2020 Verluste hinnehmen. Doch dass das Minus so hoch ausfallen würde, überraschte schon. Zur Verkehrswende kann die Bahn-Tochter derzeit nicht beitragen.

Rotes Logo, rote Loks, rote Zahlen? Die Deutsche Bahn (DB) ist 2020 im Schienengüterverkehr kräftig in die Verlustzone gefahren und hat damit rote Zahlen geschrieben. Das gab der Konzern auf der Jahresbilanzpressekonferenz Ende März bekannt gab.

Historisch schlechte Zahlen

Wobei das Ergebnis bei DB Cargo historisch schlechte Ausmaße angenommen hat. 728 Millionen Euro beträgt das Minus im Jahr 2020. Selbst in der Finanzkrise 2009 war der Verlust mit 189 Millionen Euro nicht annähernd so hoch. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Ergebnis um mehr als das Doppelte verschlechtert (siehe Tabelle "Kennzahlen" Seite 27). Verwunderlich ist der freie Fall des Ergebnisses auch deshalb, weil die anderen Kennzahlen sich nicht im gleichen Ausmaß verschlechtert haben. Umsatz (minus 7,4 Prozent) und Verkehrsleistung (minus 7,5 Prozent) sind vor dem Hintergrund der Corona-Krise nicht außergewöhnlich…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Deutsche Bahn