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3-G-Regel am Arbeitsplatz soll Gesetz werden

Geimpft, genesen oder negativ getestet: Nur so dürften Arbeitnehmer voraussichtlich künftig an ihrem Arbeitsplatz erscheinen
© Foto: Milos/ stock.adobe.com

SPD, Grüne und FDP wollen auch am Arbeitsplatz die 3-G-Regel einführen, wie die Süddeutsche Zeitung am Dienstagvormittag erfahren hat.


Datum:
09.11.2021
Autor:
Stephanie Noll
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Berlin. Die mögliche künftige Ampelkoalition will die 3-G-Regel flächendeckend am Arbeitsplatz einführen. Das berichtet am 9. November die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Demnach hätten SPD, Grüne und FDP am Dienstagmorgen laut der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD im Bundestag, Sabine Dittmar, beschlossen, dies in ihrem neuen Entwurf für das Infektionsschutzgesetz zu verankern.

Mit der 3-G-Regel dürfte künftig nur zur Arbeit gehen können, wer geimpft oder von Corona genesen ist oder einen aktuellen negativen Test vorlegen kann. Die Details seien noch offen, sagte Dittmar nach Angaben der SZ. Nun solle das Bundesarbeitsministerium eine Formulierung für den Gesetzentwurf erarbeiten, der nächste Woche vom Bundestag beschlossen werden soll.

Sie gehe davon aus, dass man jeden Tag einen negativen Test neu vorlegen müsse, wird Dittmar weiter zitiert. Das Ministerium erarbeite nun auch, wie Verstöße gegen diese 3-G-Regel am Arbeitsplatz geahndet werden - und wie die Tests finanziert würden. Bisher habe jeder Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, dass ihm sein Arbeitgeber zwei Tests in der Woche zur Verfügung stelle; das solle auch so bleiben. Zudem würden die kostenlosen Schnelltests für jedermann, die sogenannten Bürgertests, wieder eingeführt. Eine 3-G-Regel am Arbeitsplatz gilt seit diesem Dienstag beispielsweise bereits in Bayern, wo derzeit besonders viele Corona-Infektionen gezählt werden. (sn)

 

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