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Laut Verdi ist die Zukunft von vier der fünf großen Kaufhof-Logistikstandorte ungewiss (Symbolfoto)

©Ulrich Niehoff/picture-alliance

Verdi warnt vor massivem Stellenabbau bei Kaufhof-Logistik

Die Gewerkschaft Verdi sieht mehr als 1000 der rund 1600 Arbeitsplätze bei der Kaufhof-Logistik in Gefahr.

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Essen. Beim Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof droht nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi ein weiterer Personalabbau. Neben den bereits angekündigten Stellenstreichungen in der Verwaltung und den Filialen seien auch mehr als 1000 der rund 1600 Arbeitsplätze bei der Kaufhof-Logistik bedroht, sagte der Verdi-Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel, Orhan Akman, am Freitag, 28. Juni, der „Deutschen Presse-Agentur“. Im Zuge der Fusion von Karstadt und Kaufhof sei die Zukunft von vier der fünf großen Kaufhof-Logistikstandorte ungewiss. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet.

Bei Karstadt selbst war von einem Worst-Case-Szenario die Rede. Das Unternehmen betonte: „Karstadt und Galeria Kaufhof bauen momentan das Drittkundengeschäft im Bereich Logistik aus. Das bedeutet, dass die Logistik ihre Expertise und Dienstleistung zukünftig auch anderen Unternehmen am Markt anbietet. Durch den Erfolg dieses strategischen Schrittes soll ein Abbau von Stellen reduziert werden.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte Karstadt die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Logistikdienstleister Fiege angekündigt, das seine Dienstleistungen auch anderen Unternehmen anbieten soll. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MASSENGUT- & BULK-LOGISTIK.

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Massengut- & Bulk-Logistik, Logistikregion Nordrhein-Westfalen, Markt für Transport, Spedition und Logistik, Gewerkschaft – Verdi

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