MTU rechnet im kommenden Jahr mit einer Erholung im zivilen Instandhaltungsgeschäft, etwa mit Frachtflugzeugen (im Bild)

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Triebwerksbauer MTU erwartet mehr Umsatz bei Instandhaltung

Vorstandschef Reiner Winkler geht aber davon aus, dass der Luftverkehr erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreicht und plant einen Stellenabbau.

München. Der Triebwerkbauer MTU Aero Engines rechnet für das kommende Jahr mit einer deutlichen Erholung im zivilen Instandhaltungsgeschäft, etwa mit Frachtflugzeugen. Leicht zunehmen dürften auch das Ersatzteilgeschäft und das Militärgeschäft, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Das zivile Seriengeschäft dagegen dürfte 2021 stagnieren: "Die gedrosselten Flugzeug-Produktionsraten spiegeln sich in der Triebwerks-Produktion wider", sagte Vorstandsmitglied Michael Schreyögg.

Bis zu 15 Prozent Personalabbau geplant

Vorstandschef Reiner Winkler erwartet, dass der Luftverkehr erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreicht. Er sehe die nächsten Jahre als Phase eines Neustarts, "um ab 2024 wieder überproportional am Wachstum der Branche teilzuhaben", sagte Winkler. Auf längere Sicht bleibe die Luftfahrt ein Wachstumsmarkt. Bis Ende 2021 will MTU seine Personalkapazität um zehn bis 15 Prozent zu reduzieren. (dpa)

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