Bei der Suche nach alternativen Lösungen zu der umstrittenen Schließung von acht Bahn-Instandhaltungswerken konnten bislang fünf Standorte gesichert werden. Dies teilten die Deutsche Bahn (DB) und die Eisenbahner-Gewerkschaft TRANSNET nach einem Spitzengespräch in Berlin mit. Für die drei sächsischen Werke Delitzsch, Zwickau und Chemnitz werde weiter intensiv nach Lösungen gesucht. Die Bahn wollte ursprünglich 8 ihrer 18 Instandhaltungswerke bis 2003 zu schließen und ein weiteres zu verkaufen. Insgesamt sind rund 6000 Stellen betroffen. Auf Initiative von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatten DB und Gewerkschaft eine nochmalige Prüfung der Bahnzahlen verabredet. Beide streben jetzt auch eine vorübergehende Absenkung der Arbeitszeit an, um bei sinkendem Arbeitsvolumen mehr Arbeitsplätze zu sichern, heißt es in den Mitteilung. Die Zukunft von fünf Standorten (München-Neuaubing, Nürnberg, Opladen, Stendal und Leipzig-Engelsdorf) sei gesichert, ebenso der Standort Neustrelitz. Nach früheren Gewerkschaftsangaben ist die Schließung der sächsischen Werke, in denen insgesamt 2000 Menschen beschäftigt sind, um ein Jahr verschoben worden. (vr/dpa)
Zunächst keine Schließung von Bahn-Werken
Fünf Standorte sind sicher