Den stärksten Anteil am Güteraufkommen hat traditionell der Strassenverkehr. Auf der Strasse wurden, nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, im vergangenen Jahr 3164 Millionen Tonnen befördert, knapp drei Prozent weniger als im Vorjahr. Die dabei im Inland erzielte Leistung stieg allerdings von 350,5 Milliarden Tonnenkilometern (tkm) auf 357 Milliarden tkm. Das Transportaufkommen der Eisenbahnen (289,6 Millionen Tonnen im Jahr 2001) ist um 1,6 Prozent zurückgegangen. Die Beförderungsleistung der Eisenbahn (75 Milliarden tkm) hat in der selben Größenordnung abgenommen. Mit Binnenschiffen wurden im Jahr 2001 237,6 Millionen Tonnen befördert knapp 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein echter Gewinner ist dagegen die Seeschifffahrt. Sie hat fasst zwei Prozent mehr Fracht transportiert als im Vorjahr. Mit 242,5 Millionen Tonnen wurden im Jahr 2001 zum ersten Mal seit Einführung dieser Statistiken mehr Güter befördert als in der Binnenschifffahrt. Da es sich beim Seeverkehr fast ausschließlich um grenzüberschreitenden Verkehr handelt, dürfte die Zunahme mit den 2001 ebenfalls gestiegenen Außenhandelsergebnissen zusammenhängen.
Weniger Güter transportiert
Ein gutes hat die schwache Konjunktur, sie entlastet den Verkehr. Im Güterverkehr wurden im vergangenem Jahr in fast allen Verkehrszweigen weniger Waren befördert als im Jahr 2000, hat das Statistischen Bundesamt errechnet.