Hamburg. Der Warenumschlag in Deutschlands größtem Hafen in Hamburg ist im ersten Quartal 2009 eingebrochen. Der Gesamtumschlag ging verglichen mit dem Vorjahresquartal um 21,7 Prozent auf 27,3 Millionen Tonnen zurück, teilte Hafen Hamburg Marketing am Montag mit. Dabei sank der Import mit minus 22,6 Prozent stärker als der Export via Hamburg, der ein Fünftel einbüßte. Der Containerumschlag gab um 24,3 Prozent auf 1,86 Millionen TEU (20-Fuß-Standard) nach. In der Wirtschaftskrise wurde der Containerverkehr mit China, Russland und Finnland stark gebeutelt. Marketing-Vorstand Claudia Roller interpretierte die Zahlen als „Momentaufnahme“. „Es besteht durchaus Hoffnung, dass wir Ende des zweiten Quartals positiven Korrekturen entgegensehen können“, sagte sie. Auch wenn mit keinen großen Sprüngen zu rechnen sei, dann zumindest mit einer Tendenz nach vorn. Ihre Zuversicht leitete sie von der Stimmung auf zwei Transportmessen jüngst in München und in Russland ab, wo sie nach ihrer Darstellung positive Konjunktursignale vor allem aus China wahrnahm. (dpa/pi)
Warenumschlag im Hamburger Hafen bricht ein
Gesamtumschlag geht im ersten Quartal 2009, verglichen mit dem Vorjahresquartal, um circa 20 Prozent zurück