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VW verdreifacht Gewinn und steuert neue Rekorde an

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn
© Foto: imago/sepp spiegl

Die Nutzfahrzeugsparte schreibt wieder schwarze Zahlen / Scania, eine Tochter des VW-Konzerns, steigerte ihr operatives Ergebnis


Datum:
27.04.2011
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Wolfsburg. Gewinn verdreifacht, Umsatz um ein Drittel gesteigert: VW kommt seinem Ziel, den angeschlagenen Branchenprimus Toyota vom Thron zu stoßen, einen großen Schritt näher. 2011 steuert der Volkswagen-Konzern erneut ein Rekordjahr an.

Im Auftaktquartal stieg der Umsatz um über 30 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro. Erstmals lieferte VW von Januar bis März weltweit zwei Millionen Autos aus, 14 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Unter dem Strich standen 1,7 Milliarden Euro Gewinn. Das waren mehr als dreimal so viel wie im Vorjahresquartal mit 473 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr geht VW davon aus, dass Umsatz und operatives Ergebnis die Rekordwerte des Vorjahres erneut übertreffen werden. Risiken seien aber die schwankenden Zinsen und Wechselkurse sowie die Rohstoffpreise.

Das Ergebnis sei vor allem von der anhaltend hohen Nachfrage in China, Indien, Zentral- und Osteuropa sowie in Nord- und Südamerika getragen worden, sagte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch. Allein die chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften hätten ein anteiliges operatives Ergebnis von 557 Millionen Euro erwirtschaftet, die im operativen Konzerngewinn von 2,9 Milliarden Euro noch nicht enthalten seien. Sein finanzielles Polster hat der Konzern erneut verbessert. Es beträgt 19,6 Milliarden Euro. Ende 2010 waren es noch 18,6 Milliarden Euro.

Nutzfahrzeug-Sparte

Die Nutzfahrzeugsparte verkaufte im ersten Quartal 108.000 Einheiten und kehrte nach einem Verlust von 16 Millionen Euro mit einem operativen Gewinn von 92 Millionen in die schwarzen Zahlen zurück. Der Nutzfahrzeughersteller Scania, bei dem VW die Mehrheit der Stimmrechte hält, steigerte sein operatives Ergebnis wegen der höheren Nachfrage nach schweren Lkw und Bussen um 162 Millionen auf 376 Millionen Euro. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen konnte sein Operative Ergebnis mit 287 Millionen Euro mehr als verdoppeln. (dpa) 

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