Hamburg. Nach einem dramatischen Absatzeinbruch will der weltweit zweitgrößte Lastwagen-Hersteller Volvo künftig wieder zweistellig wachsen. Für das eigene Unternehmen stellte Volvo-Chef Leif Johansson im Gespräch mit dem „Manager Magazin“ (Erscheinungsdatum 22. Januar) ein jährliches Wachstum von 10 bis 15 Prozent in Aussicht. Damit dürften die Auswirkungen des Nachfragerückgangs jedoch erst zwischen 2012 und 2014 überwunden sein. „Nach der Krise werden wir profitabler sein als vorher“, fügte der Manager hinzu. Das Unternehmen hatte dem Bericht zufolge zuvor eine Vorsteuerrendite von acht Prozent erzielt. Im Zuge der Wirtschaftskrise war die Lastwagennachfrage teilweise fast zum Erliegen gekommen. Seit Herbst 2008 sank der Absatz der Volvo-Gruppe um knapp 50 Prozent. Das Unternehmen hat fast 26.000 Mitarbeiter entlassen. Weitere Übernahmen und Partnerschaften in der Branche hält der Volvo-Chef für wahrscheinlich. „In einer solchen Krise - es ist bei Weitem die schlimmste, die ich erlebt habe - wäre eine Konsolidierung nur normal“, sagte Johansson. Besonders in China gibt es seiner Einschätzung nach zu viele Lastwagenhersteller. (dpa)
Volvo-Chef Johansson verspricht profitables Wachstum
Zweistelliges Wachstum als Ziel: 10 bis 15 Prozent in Aussicht gestellt / Auswirkungen des Nachfragerückgangs frühstens 2012 überwunden