Als Folge der seit Samstag geltenden EU-weiten strengen Einschränkungen beim Transport von Klauentieren hat die Polizei in Deutschland ihre Kontrollen auf den Straßen verschärft. Außerdem wurden alle Viehmärkte und -sammelstellen für zunächst zwei Wochen geschlossen. Mit den strengen Auflagen soll einer Verbreitung der in Großbritannien grassierenden Maul- und Klauenseuche vorgebeugt werden. Betroffen sind unter anderem Rinder, Schweine und Schafe. Verdachtsfälle der Maul- und Klauenseuche haben sich in Deutschland bislang nicht bestätigt. In den Bundesländern wurde die Polizei angewiesen, jeden Tiertransport zu überprüfen. Tiere dürfen nur noch direkt zum Schlachthof gefahren werden. Für Transporte zwischen Händlern erteilen die Landwirtschaftsministerien keine Genehmigungen mehr. Kontrolliert wird sowohl an Autobahnen als auch an Landstraßen. Hat ein Fahrer nicht die notwendige Genehmigung, muss er mit einem Bußgeld rechnen. Ein Sprecher des bayerischen Verbraucherministeriums sagte: "Angesichts der drohenden Gefahren wollen wir deutlich Flagge zeigen." (vr/dpa)
Verschärfte Polizeikontrollen nach Transportverbot für Klauentiere
Tiere dürfen nur noch zum Schlachthof gefahren werden