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Verkehrsminister Wissing: Deutsche Bahn kann und muss besser werden

Wenn es nach Bundesverkehrsminister Volker Wissing geht, muss sich bei der Deutschen Bahn einiges ändern, auch im Güterverkehr
© Foto: Steve Wiktor/Deutsche Bahn AG

Seit einem halben Jahr ist Volker Wissing im Amt, nun will er die Probleme bei der Bahn anpacken. Eine Forderung: Zuverlässigkeit. Auch zur angekündigten "Generalsanierung" hat er klare Vorstellungen.


Datum:
08.06.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher/ dpa
Lesezeit: 
3 min
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Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Deutschen Bahn, um einen zuverlässigeren Betrieb für Fahrgäste und Güterzugkunden zu erreichen. "So wie es im Augenblick ist, kann es nicht bleiben. Die Bahn kann und sie muss besser werden", sagte der FDP-Politiker. Darüber sei er mit Bahnchef Richard Lutz einig. Um zu analysieren, wo genau die Probleme liegen, habe er viele Gespräche unter anderem mit dem bundeseigenen Konzern geführt. "Die Ergebnisse sind in ein Konzept geflossen, das aufzeigt, wie wir die Probleme angehen wollen." Es solle noch in diesem Monat vorgestellt werden.

Verspätungen sind Alltag

Die Bahn hat gerade mit operativen Problemen zu kämpfen. Das Ziel, in diesem Jahr im Fernverkehr eine Pünktlichkeit von 80 Prozent zu erreichen, hatte Lutz einkassiert. Bei der Pünktlichkeitsquote hätten 80 Prozent der Züge nicht mehr als sechs Minuten zu spät am Ziel ankommen dürfen.

Der Bahnchef kündigte zudem eine "Generalsanierung" wichtiger Strecken an. Ziel ist demnach der Aufbau eines "Hochleistungsnetzes".

Bahnkunden müssen sich dadurch aber auf Sperrungen für Baustellen und Umleitungen einstellen. Hintergrund ist das Ziel, den Bahnverkehr auszubauen, aber den Sanierungsstau im Netz zu bekämpfen.

Bahnnetz muss modernisiert werden

Wissing sagte, das Netz müsse von Grund auf modernisiert werden. Das sei die Grundlage für mehr Pünktlichkeit, schnellere Verbindungen und ein insgesamt attraktiveres Angebot. "Eine ganz zentrale Maßnahme ist, dass unser Netz technisch so ausgestattet sein muss, dass bei einer Reparatur oder bei der Einrichtung einer Baustelle der Netzbetrieb minimal gestört wird und nicht maximal. Im Moment ist die Beeinträchtigung des Netzbetriebs bei einer Baustelle zu groß. Das muss auf ein Minimum reduziert werden. Es gibt dafür technische Möglichkeiten, und die wollen wir nutzen", so der Minister. (ste)

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