Frankfurt/Main. Das Geschäft mit Lastwagen und Transportern läuft dank des starken Exports weiterhin gut. Die deutschen Hersteller von Nutzfahrzeugen steigerten im Juli trotz eines Arbeitstages weniger ihre Produktion um vier Prozent auf 29.300 Wagen gegenüber dem Vorjahr, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Besonders gefragt waren Transporter. Der Export legte um zehn Prozent auf 21.100 Wagen zu. Insbesondere in den erdölexportierenden Staaten stieg die Nachfrage nach deutschen Nutzfahrzeugen, berichtete der Verband. Auch in Westeuropa konnten deutsche Firmen ihre Marktanteile ausbauen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres setzten die Hersteller 14 Prozent mehr Nutzfahrzeuge bis sechs Tonnen und 24 Prozent mehr Nutzfahrzeuge über 6 Tonnen im Ausland ab. Die Auftragseingänge von deutschen Nutzfahrzeugen bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Auf dem deutschen Markt verlief das Geschäft etwas ruhiger, die Neuzulassungen erreichten im Juli fast das hohe Vorjahresergebnis (minus ein Prozent). In den ersten sieben Monaten des Jahres stiegen die Neuzulassungen um vier Prozent, Export und Produktion legten zweistellig zu. Die Auftragseingänge bewegten sich weiter auf hohem Niveau. (dpa/sb)
VDA: Geschäft mit Nutzfahrzeugen brummt
Hersteller mit vollen Auftragsbüchern: Im Juli wurden mehr als 21.000 Transporter exportiert