Das Europäische Parlament hat nach einer Debatte über die Umsetzung des Tierschutzes beim Transport Ministerrat und Kommission der EU um kurzfristige Änderungsvorschläge zu den geltenden Regelungen für Tiertransporte ersucht. Der Langstreckentransport von Tieren sowie mangelnde Vorschriften und Inspektionen hätten zur explosionsartigen Verbreitung ansteckender Tierkrankheiten wie Schweinepest und Maul- und Klauenseuche beigetragen. Das Abgeordnetenplenum forderte, die Dauer der Beförderung auf höchstens acht Stunden oder 500 Kilometer zu begrenzen. Bei einem Transport von mehr als vier Stunden oder 250 Kilometer müssten die Tiere die Möglichkeit haben, zu ruhen und frisches Wasser zu trinken. Auch sollte es mehr Kontrollen und schärfere Strafen für Verstöße geben. (vr/dw)
Unzureichende Regelungen für Tiertransporte
Das Abgeordnetenplenum fordert die Dauer der Beförderung zu begrenzen