Hannover/Hamburg. Das bestätigte der Konzern am Freitag in Hannover. TUI und Hapag-Lloyd führten regelmäßig Gespräche mit anderen Containerschifffahrtslinien, unter anderem auch mit CP Ships, hieß es in der Mitteilung. Entscheidungen seien bisher nicht getroffen. "Ob diese Gespräche in naher Zukunft oder zu einem späteren Zeitpunkt in Allianzen oder Transaktionen münden werden, ist offen", erklärte TUI.
Zur Begründung führte der Konzern aus, die weltweite Containerschifffahrtsindustrie befinde sich in einer Phase der Konsolidierung und Konzentration. Die erst kürzlich durch die
Kartellbehörden genehmigte Übernahme von P&O Nedlloyd durch den dänischen Marktführer Maersk Sealand habe diesen Prozess noch beschleunigt.
Medien hatten berichtet, eine Offerte für CP Ships solle in Kürze bekannt gegeben werden. Zur Finanzierung plane TUI eine
Kapitalerhöhung, die ein Volumen von einer Milliarde Euro haben könnte. Die börsennotierte CP Ships gehört den Angaben zufolge als Nummer 16 zu den weltweit größten Container-Liniengesellschaften. Eine Fusion mit der TUI-Tochter Hapag-Lloyd würde einen neuen Marktriesen entstehen lassen, der in etwa die Nummer fünf in der Branche werden könnte. Bisher liegt Hapag-Lloyd unter den großen Container-Reedereien auf Platz 13.