„Die Umwelt- und Klimabilanzierung der Transporte wird in den Unternehmen einen hohen Stellenwert bekommen. Anbieter, die keine Angaben zur Klimabilanz ihrer Transportkette machen können, werden in absehbarer Zeit deutliche Wettbewerbsnachteile haben.“ Das klingt wie eine Drohung. Tatsächlich ist es nur die nüchterne Prognose von Gabriele Kuczmierczyk, Referentin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Sie steckte auf der Fachtagung „CO2-Messung in der Transportlogistik“, die die VerkehrsRundschau am 3. Dezember in Düsseldorf veranstaltete, den politischen Rahmen der Thematik ab. Anders als in anderen Branchen, haben die Emissionen klimaschädlicher Gase, allen voran Kohlendioxid, im Transportsektor in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Weil dies nicht zu den ehrgeizigen Klimazielen der Bundesregierung passt – bis 2020 sollen die Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden – ist zu erwarten, dass der Verkehrssektor zu Einsparungen bei den Emissionen gezwungen wird. Dass der Luftverkehr ab 2012 in den Emissionshandel einbezogen werden soll, ist ein Indiz hierfür. Unternehmen tun also gut daran, wenn sie sich schon jetzt auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen, Kuczmierczyk spricht von neuen „Marktrisiken“ wie die Einführung von Umweltzonen, schärfere Umweltstandards oder eben die Verteuerung von Transporten. Den vollständigen Artikel finden Sie in der VerkehrsRundschau 51-52/2009, die am 18.12.09 erscheint. Hier finden Sie Informationen zu Bestellmöglichkeiten und Aboangeboten Eindrücke von der Veranstaltung mit Bildern von Referenten und Teilnehmern finden Sie in der nachstehenden Bildergalerie
Transportbranche: Klimabilanzierung gewinnt an Bedeutung
Am 3. Dezember veranstaltete die VerkehrsRundschau die Konferenz „CO2-Messung in der Transportlogistik“ in Düsseldorf.